Das Terroir

Wie wir das Wesen eines Weines sehen

Erst die Gesamtheit von Mikroklima, Bodenbeschaffenheit und Topografie bildet das sogenannte Terroir. Dieses einzigartige Zusammenspiel der natürlichen Faktoren prägt das Wachstum der Reben und verleiht dem Wein seinen unverwechselbaren Charakter.

Das Terroir

Warum der Boden den Unterschied macht

Große Weine sind Spiegelbilder ihres Standortes, ihres Weinberges, ihres Terroirs. Die Einzigartigkeit dieser Weine entsteht also nicht durch eine maximale Fertigkeit des Kellermeisters oder durch einen möglichst hohen Zuckergehalt in den Trauben.

In Mittel- und Südeuropa arbeiten die Winzer seit Jahrhunderten mit ihrem Terroir. In großen Weinbauländern wie Frankreich genießen diese Weine aus besten Lagen (Grand Crus und Premier Crus) besonderen gesetzlichen Schutz. Und nicht von ungefähr stehen in diesen Lagen ganz bestimmte Rebsorten, die im Zusammenspiel mit dem Charakter des Terroirs von alters her die größten Weine hervorbringen.

Diese große Geschichte entspricht unserem Selbstverständnis in der Bewertung unserer Terroirs. So haben wir ab 1990 begonnen, unsere Appellationen nach eigenen, strengen Kriterien zu ordnen. Unsere Klassifikation basiert auf geologischen und klimatologischen Erkenntnissen und kommt zu einem fast identischen Bild wie die historische Lagenbewertung durch das Königreich Bayern 1828.

Es gilt, diese ganz individuellen Eigenschaften jeder Spitzenlage im Wein widerzugeben. Wir erzeugen also in letzter Konsequenz keinen Riesling, sondern ein Kirchenstück oder einen Pechstein. Der Riesling ist hierfür lediglich das perfekte Werkzeug.

Der Pechsteinkopf

Wiege des Basaltgesteins unserer Forster Grand Cru Lagen

Gesunde Böden sind unser Kapital,
so gelangt Terroir in den Wein.

Zurück Vorwärts