Die Geschichte

Aus Tradition neue Wege gehen

Aus Tradition neue Wege gehen. Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim an der Weinstraße, dessen Tradition bis ins Jahr 1597 zurückreicht, ist eines der größten und bedeutendsten Weingüter Deutschlands. Auf einer Fläche von 85 ha – einem Schatz von Spitzenlagen in der einzigartigen Landschaft der Mittelhaardt – erzeugen wir Spitzenrieslinge im Einklang mit der Natur. Seit jeher gilt das Weingut als Vordenker und Wegbereiter von Veränderungen im deutschen Weinbau.

 

 

Bernhard Bürklin

1580–1636

 

Johann Ludwig Wolf

1777–1840

Von den Anfängen

Der Beginn einer Grossen Weinbautradition

Der Stadtschreiber und spätere Bürgermeister von Wachenheim erwirbt umfangreichen weinbaulichen und landwirtschaftlichen Besitz und begründet die Tradition des Bürklinschen Weinbaus in Wachenheim. In den Wirren der Erbfolgekriege verwischen sich die Spuren der Familie Bürklin in Wachenheim. Erst 200 Jahre später findet sich der Name in Karlsruhe-Durlach wieder.

„Eigenthümer vorzüglicher Weinberge in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg“ schreibt ein zeitgenössischer Weinhändler über Johann Ludwig Wolf in seinen Expertisen. Gleichzeitig ist er einer der wohlhabendsten Männer der Pfalz. Der große land- und forstwirtschaftliche Besitz sowie das Bankhaus Grohé in Neustadt gehen nach seinem Tod an seine 3 Kinder über.

Luise Wolf

1847–1925

Seine Exzellenz,
Geheimer Rat
Dr. Albert Bürklin

1844–1924

Die Enkelin von Johann Ludwig Wolf und Erbin eines Großteils seines Vermögens und Besitzes heiratet 1875 den aus Karlsruhe-Durlach stammenden Geheimrat Dr. Albert Bürklin und legt somit den Grundstein für den heutigen Namen Dr. Bürklin-Wolf.

Dr. Albert Bürklin ist von 1884 bis 1898 Vizepräsident des deutschen Reichstages und ab 1889 Generalintendant des badischen Hoftheaters in Karlsruhe. Sein Palais in Karlsruhe ist Mittelpunkt des Kulturgeschehens in der Residenzstadt. Durch die Heirat mit Luise Wolf 1875 siedelt er nach Wachenheim über und baut das Weingut zu einem Musterbetrieb für Qualitätsweinbau aus.

Ökonomierat
Dr. Albert Bürklin

1907–1979

 


Dipl. Önologin
Bettina Bürklin-von Guradze

Seit 1990

Der gleichnamige Großneffe erbt 1924 den gesamten Besitz und setzt den beschrittenen Weg konsequent fort. Nach dem Zweiten Weltkrieg macht sich der Jurist und Ökonomierat besonders um den Wiederaufbau der pfälzischen Bauern- und Winzerschaft verdient. Mit unternehmerischer Weitsicht geht er im Weinbau neue Wege und verhilft dem Gut zu neuer Blüte. Durch den Erwerb weiterer Weinberge und den systematischen Ausbau der Kelleranlage sowie den Vertrieb nur allerbester Weine verhilft Dr. Albert Bürklin dem Gut zu nationaler und internationaler Blüte.

1990 übernimmt die älteste Tochter Dr. Albert Bürklins gemeinsam mit ihrem Ehemann Christian von Guradze das elterliche Weingut. Mit der Klassifikation der Weinbergslagen nach burgundischem Vorbild und der Umstellung der gesamten Weinbergsfläche auf die biodynamische Wirtschaftsweise gehen sie revolutionäre Wege im deutschen Weinbau.

Seine Exzellenz Geheimrat
Dr. Albert Bürklin

Er baut das Weingut zu einem Musterbetrieb für Qualitätsweinbau aus.

Ökonomierat Dr. Albert Bürklin

Ab 1924 setzt er den Qualitätsweinbau konsequent fort und führt das Weingut nach dem Krieg mit unternehmerischer Weitsicht zu neuer Blüte und internationalem Rang.

Bundeskanzler Ludwig Erhard
im Gespräch mit Dr. Albert Bürklin

Der Weingutsbesitzer tritt in die politischen Fußstapfen seiner Vorfahren.

Bundespräsident Theodor Heuss
zu Besuch in Wachenheim

Theodor Heuss war gutem Wein stets zugeneigt –
hier mit Dr. Bürklin-Wolf Riesling und Zigarre.

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf gibt sich
international die Ehre.

Dr. Albert Bürklin mit Freunden beim Pferderennen im englischen Ascot.

Lesemannschaft des Weinguts
Dr. Bürklin-Wolf 1935

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